Bild: Fotolia, Pavel Losevsky

Konflikte im Team oder Schwierigkeiten im Umgang mit Kunden rühren oft daher, dass ein gemeinsames Selbst- und Werteverständnis fehlen. Ist dieses von und für alle nachvollziehbar definiert, lassen sich oft sehr schnell tragfähige Lösungen finden. Aber wie kommen Sie mit Ihrem Team da hin? Kaum einer spricht jeden Tag über seine Werte. Sie zeigen sich eher im Handeln. In  einem Teamworkshop können Werte mit  Hilfe geeigneter Methoden gemeinsam aufgedeckt werden. Aber Vorsicht bitte! Nicht bei Allgemeinfloskeln bleiben und leeren Begriffen. Der Wert „Freundlichkeit“ für sich genommen sagt noch wenig aus. Er wird für das Team zu einem lebbaren Wert, wenn er in einem gesunden Spannungsverhältnis zur „Authentizität“ steht. Friedemann Schulz von Thun nennt dies den positiven Gegenwert. Beide Werte bilden ein Paar und sollten in Balance sein, damit sie im Alltag zum Tragen kommen können und stimmig sind. Zu viel Freundlichkeit wird schnell zur Oberflächlichkeit, wenn Sie nicht ehrlich gemeint ist und authentisch vermittelt wird. Der Weg zu diesen Wertepaaren führt um ein paar Ecken, nämlich die des Werte-Entwicklungs-Quadrates. Das ist nicht immer einfach. Aber sehr nachhaltig, weil von allen nachvollziehbar.

Ein Beispiel gefällig? Das Team einer pädagogischen  Einrichtung hat mit mir in einem intensiven Workshop seine Werte herauskristallisiert. Einige Wochen später taucht in einem weiteren Workshop folgendes Problem auf:  Eine Teilnehmerin schildert eine Situation, über die man sich im Team uneinig ist. Es geht darum, eine Vorgehensweise im Arbeitsalltag zu regeln, aber man hat bisher keine für alle zufriedenstellende Lösung gefunden. Endlose Diskussionen wurden geführt, Vereinbarungen getroffen und immer wieder über Bord geworfen. Nach einer kurze Analyse der Situation wird deutlich: Wir haben uns bisher im Kreis gedreht, weil unsere Teamwerte nicht in Balance waren. In Kleingruppen entwickeln die Teammitglieder nun Lösungsstrategien, welche die Teamwerte in guter Balance berücksichtigen sollen. Nach nur 15 Min. (!) stellen die Gruppen Ihre Lösungsideen vor. Diese stimmen zu 85% überein. Die  15% Differenz sind so marginal, dass hierüber innerhalb 5 Min. Konsens erzielt werden kann. Wow – Das verblüfft uns alle! Das Team hat auf diesem Weg eine schnelle und von allen getragene Vereinbarung getroffen und zugleich eine Methode erprobt, um künftige Problemsituationen effizient und nachhaltig zu lösen.

Sie haben Interesse, wie Sie das für Ihr Team nutzen können? Schreiben Sie mir oder rufen Sie mich an!

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