Setze gesunde Grenzen und sorge gut für Dich

Im Februar treten wir in das chinesische Sternzeichen des Feuerpferdes ein. Ein sehr kraftvoller Zyklus beginnt, der uns auffordert, unsere innere Wahrheit nicht nur zu erkennen, sondern sie auch nach außen hin sichtbar zu machen.

Doch das ist manchmal gar nicht so einfach.

Wenn Du Dich in Deinen Transformationsprozess begibst und erkennst, was Du anders machen oder so nicht mehr haben willst, wie es bisher gelaufen ist, kommst Du irgendwann an den Punkt, dies auch nach außen zu kommunizieren oder ganz konkret in Entscheidungen umzusetzen – damit sich auch tatsächlich etwas ändert. Das ist auch absolut wichtig, denn sonst zieht Dich das Alte immer wieder zurück und Du kommst nicht in Deine wahre Kraft.


Das Alte, das können Muster, Gewohnheiten, Dinge oder Glaubenssätze sein, die nicht mehr zu Dir passen, aber Dich irgendwie immer noch bremsen. Vielleicht fühlt sich das für Dich so an, als würdest Du in einer Falle sitzen. Das ist nicht angenehm und manchmal denkst Du „Warum lassen mich die anderen nicht einfach meinen Weg gehen?“.

Ich habe eine Info für Dich, die Dir vielleicht auf den ersten Blick nicht gefallen wird:
Es sind nicht die anderen, die Dich immer davon abhalten, dass Du auf Deinem Weg bleibst oder vorankommst. Meistens bist Du es selbst.
Verstehe das bitte richtig: Was ich Dir damit sagen will ist: Erinnere Dich an Deine eigene Macht, mit der Du unglaublich viel erreichen kannst.
Wir haben es meistens nicht gelernt, das zu tun und fühlen uns deshalb oft ohnmächtig. Macht ist noch immer ein Wort, das bei vielen negativ besetzt ist. Aber Macht kommt von Machen. Und das kannst nur Du.

Wenn Du also etwas anders haben willst, musst Du auch etwas anders machen.

Ich weiß, so einfach ist das nicht und im Alltag musst Du manchmal hart dafür kämpfen. Aber schau mal: Kämpfe, so blöd sie sind, bringen es meistens mit sich, dass danach die Grenzen klar sind.
Und genau darum geht es jetzt. Zeige Dich mit dem, was Dir wichtig ist, fülle Deinen Raum aus und zeige Deine Grenzen. Mache deutlich, was mit Dir geht und was nicht. 
Viele Menschen haben Schwierigkeiten damit, klare Grenzen zu setzen. Sie finden es zu hart, wollen niemanden vor den Kopf stoßen. Doch das muss ja gar nicht so sein. 

Stell Dir mal vor, es gäbe keine klaren Grenzen, nicht zwischen Ländern und nicht zwischen Menschen. Dann gäbe es keine Sicherheit, keine Orientierung und auch nicht die Möglichkeit, sich an den Grenzen zu begegnen und in Kontakt zu kommen. Aber vor allen Dingen gäbe es keine Klarheit darüber, was den jeweils anderen ausmacht und wie man miteinander umgehen will.


Dafür sind Grenzen gut und wichtig und genau darüber solltest Du an der Grenze sprechen. Sonst weiß Dein Umfeld nicht, wer Du bist und wie es mit Dir umgehen soll. Dann geschehen die Dinge eben irgendwie, so, wie sie irgendwer für richtig hält. Und dann kann es eben auch passieren, dass das Verhalten der anderen über Deine Grenze weggeht. Genau deshalb musst Du sie deutlich machen. 

Gesunde Grenzen aufzuzeigen, das ist Selbstfürsorge.


Und denke dabei immer daran: Wenn Du an einer Grenze „Nein“ sagst, sagst Du das zu der Sache, die andere von Dir wollen oder erwarten. In den allermeisten Fällen sagst Du das nicht zu dem Menschen, der vor Dir steht. Vielleicht macht es Dir das ein bisschen leichter.

Doch  zu allererst gilt es, nochmal innerlich klar zu werden, was Du überhaupt willst und was Dir gut tut, deine Intention zu stärken, aus der heraus Du zukünftig handeln willst.

Dazu lade ich Dich mit dieser Übung ein:

  • Mache Dir eine Not-To-Do-Liste von all den Dingen, die Du ab jetzt, auf Deinem neuen Weg nicht mehr tun willst. Schreibe Dir dazu, was Dein Beweggrund dafür ist, was Du Dir Positives davon versprichst.
  • Im nächsten Schritt notiere  Dir zu den einzelnen Punkten, was Du stattdessen willst. Damit legst Du die Spur in Deine neue Richtung und wirst innerlich immer klarer in Deiner Intention.
  • Und jetzt geht es darum, das Ganze wieder mit Deinem Körper und Deinem Gefühl zu verbinden. Atme ruhig. Nimm diese positiven Erwartungen und stelle Dir vor, wie Dein Alltag, Dein Leben aussieht, wenn Du diesen Ballast abgeworfen hast. Wie fühlt es sich an, leichter weiterzugehen? Gib Dir etwas Zeit dafür und nimm dieses Gefühl mit allen Sinnen in Dir auf.

Nun bist Du gut vorbereitet, Deine innere Klarheit an den richtigen Stellen zur passenden Gelegenheit zur Sprache zu bringen und deutlich zu machen, was Du willst, wofür Du stehst und wo Deine Grenzen sind.

Bleibe bei Dir und Deiner Klarheit.

Hole Dir immer wieder dieses Gefühl in Erinnerung und sage wertschätzend und klar NEIN, da, wo es nötig ist.
Du brauchst Dich nicht zu erklären, und schon gar nicht zu rechtfertigen.
Jedes klare NEIN ist ein kraftvolles JA zu Dir.

Bild: pixabay | Arek Socha